Das Reconnection-Bike war ein wichtiges Element der Ausstellung, da es eine tiefergehende Verknüpfung von Kunst und Wissenschaft sowie eine Vermittlung und Sensibilisierung für die Themen Kunst und biologische Vielfalt ermöglicht hat. Regelmäßig fand ein generationsübergreifender und multikultureller Austausch statt, wie beispielsweise an einem Tag, als sich zwei kunstinteressierte Passantinnen spontan dem Vermittlungsteam anschlossen und einige Stationen des Reconnection-Trails entlangarbeiteten. Des Weiteren konnte das flexible Gefährt aktuelle, relevante Events in Kiel direkt ansteuern, darunter eine Fridays4Future-Demo. Die fruchtbarsten Vermittlungsgespräche fanden zumeist vor dem Bild Kiel (after melting Arctic) von Diana Lelonek am Lorenzendamm statt, wobei das Bike aber an jedem Standort ein Hingucker war. Die Vermittlung konnte mit ihm über die Grenzen der Ausstellungszentren hinaus stattfinden und neue Zielgruppen miteinbezogen werden, was einen direkten Austausch und Raum für Fragen ermöglichte. Kiel (re)connecting.earth wurde durch das Bike ein nahbares Gesicht gegeben, mit welchem sich das Kieler Publikum identifizieren konnte.
Das Reconnection-Bike der Ausstellung (re)connecting.earth Beyond Water in Kiel hat einen lebendigen Austausch über Kunst und Wissenschaft angeregt und somit eindrucksvoll gezeigt, wie Kunstvermittlung auf innovative Weise geschehen kann, weswegen diese gute Idee in Zukunft mit Sicherheit weiterhin als Teil der Biennale sichtbar sein wird.